am 27. november war hier in den staaten thanksgiving, ist hier sone art erntedankfest, nur dass nicht gott für den ganzen essenskram gedankt wird, sondern den native amerikans - den indianern - die den früheren siedlern einmal das leben gerettet haben indem sie ihnen bisschen was zu essen gegeben haben.
ja und weil das damals so n wichtiges ereignis war, hab ich den donnerstag und freitag frei bekommen und hatte somit ein längeres wochenende und konnte ne etwas größere tour nach kanada starten zusammen mit dem christoph, dem basti, dem sebastian und dem eddy.
ziel für die reise war zuerst toronto für zwei nächte und danach die niagara fälle. jo hat auch echt gut geklappt, in toronto könnt ichs echt länger aushalten. ist ne wirklich schöne stadt, nur eine sache hat mich bisschen enttäuscht: und zwar waren wir in china-town und wollten natürlich irgendwo in nem chinesischen imbiss, der möglichst authentisch ist, was essen. der sebastian und ich waren natürlich auch total aus dem häuschen, weil ja chinesisch genau 'unser ding' war. ja und dann ham wir auch recht flott n nettes lokal gefunden, waren fast nur chinesen drin, es gab für jeden so viel tee wie ma wollte und hat auch wirklich chinesisch ausgeschaut. bestellt ham wir dann 'barbecue duck with noodles' also quasi ente mit nudeln und irgendner sosse und als das dann kam...
ja ..
es war auf jeden fall interessant, mal was anderes. irgendwie war das ganze nicht wirklich warm, bis auf die salatblätter die dabei waren (??). die ente war im prinzip so als ob sie noch gelebt hätte, nur ohne federn, dh. ich hatte da mit unmengen an knochen zu kämpfen. dann war da noch eine suppe, die hat geschmeckt, als ob da drin alle sachen nochmal gekocht wurden, die am tag zurückgehen und in meim fall war das recht viel...
naja vielleicht übertreib ich hier jetzt auch n wenig oder bin da einfach mit zu viel erwartungen reingegangen, auf jeden fall wars leider nicht mein geschmack. den andren außer m seb, hats eigentlich ganz gut geschmeckt. war auf jeden fall mal ne erfahrung und es wird mich auch nicht daran hindern in san francisco mal in china town essen zu gehn.
an den niagara fällen war es auf jeden fall umwerfend. die dinger sind echt huge und dadurch, dass das ganze wasser ja doch 50 meter in die tiefe stürzt, entsteht da ne ganzschöne gischt. dh es liegt immer ne ziemliche wasserdunstwolke über den fällen. das ganze macht die sache aber eher noch beeindruckender. was ich vorher nicht wusste war, dass es dort noch ne ziemlich große stadt gibt, dh es ist eigentlich gar kein bisschen natur dort, wenn man mal von den fällen absieht, sondern eher party rund um die uhr. vor allem weil mirs dort auch wie in sonem kleinen las vegas vorkam mit casinos, hotels und allem möglichen blinkenden zeug.
auch wenn wir wirklich ziemlich lange fahren mussten, insgesamt warens für mich ca 2000 km in 4 tagen (tempolimit 100km/h!!), waren die tage echt richtig cool. die leute ham einfach gepasst, wir hatten sau viel spaß, ham gelacht wie schneekönige und ham einfach wirklich viel gesehn, geile zeit!
reinhaun
kingandy
Montag, 1. Dezember 2008
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